
Traditionelle Chinesische Medizin
Traditionelles Heilen mit moderner Medizin vereinen
Was ist TCM?
Traditionelle Chinesische Medizin, ein Heilsystem mit über 2000 Jahren Geschichte, das den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Umwelt betrachtet. Es zielt drauf, die Lebensenergie (Qi) im Körper zum Freifließen zu bringen, und das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang wieder herzustellen.


Warum TCM?
Traditionelle Chinesische Medizin behandelt den kranken Menschen, während die Schulmedizin die Krankheit behandelt. Mithilfe der fünf Therapiesäulen, siehe unten, baut TCM in sanften und natürlichen Weisen das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang wieder auf, fördert deren freien Fluss durch die Energiebahnen (Meridiane), beseitigt die Blockaden und bringt, wenn überhaupt, wenig Nebenwirkungen.
Ganzheitliche Akupunkturbehandlung
Durch präzise Nadelnutzung aktiviert sie körpereigene Heilkräfte und fördert innere Balance und Gesundheit.
Individuelle Kräutertherapie
Speziell abgestimmte Kräutermischungen unterstützen die Regulierung von Körperfunktionen und stärken das Immunsystem.
Tuina-Massage
Sanfte manuelle Techniken mithilfe von Akupressurpunkten lösen Verspannungen und regen den Fluss der Lebensenergie (Qi) an.
Qigong
Langsame Bewegungen in Kombination mit Atemübungen und Meditationen bringen die Lebensenergie (Qi) zum Fließen.
Ernährung
„Lass Nahrung deine Medizin sein“, sagte Hippokrates. Individuell abgestimmte Nahrung fördert die Heilung und beugt zukünftige Beschwerden vor.
Wann zur TCM?
Bei akuten, lebensbedrohlichen Erkrankungen soll stets zuerst die Schulmedizin in Anspruch genommen werden. Bei chronischen Schmerzen, chronischen Entzündungen, funktionellen Störungen und zur Prävention und Regeneration bietet TCM eine seit Jahrtausenden bewährte Heilmethode.
Funktionelle Störungen sind körperliche Beschwerden, bei denen die Funktion von Körperteilen oder Organsystemen beeinträchtigt ist, ohne dass eine strukturelle Schädigung vorliegt. In anderen Worten: solche Beschwerden sind oft durch standardisierte Untersuchungsmethoden nicht als Erkrankung diagnostizierbar, bzw. können nicht nach aktuellen Kriterien als eine bestimmte Krankheit identifiziert werden. Sie treten durch eine Vielzahl von Symptomen wie Lähmungen, Schmerzen, Taubheitsgefühle, Erschöpfung, Herzrasen, Atemnot oder Magen-Darm-Probleme auf. Oft sind psychische Faktoren wie Stress, Angst oder die persönliche Lebenssituation an der Entstehung beteiligt.


Integrative Medizin: Kombination von Schulmedizin und TCM
Die idealste Diagnostik- und Therapieform ist eine Kombination von beiden.
Bei Rückenschmerzen als Beispiel: in der Schulmedizin werden mithilfe von Blutwerten, Bildverfahren und professionellen Analysen die eventuell vorhandenen akuten Entzündungen und Knochenverformungen festgestellt, um die akuten Anfälle schnell durch Tabletten u. wenn nötig, durch OP in den Griff zu bekommen. Bei TCM werden die Rückenschmerzen, je nach den Ursachen, Zustand, Konstitution des Betroffenen und zusätzlich in Hinsicht auf Diagnostik der Schulmedizin durch Akupunktur, Arzneikräuter, Tuina-Massage, Qigong, Anpassung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten therapiert, so dass die akuten Anfälle seltener und viel schwächer auftreten. Damit hat man verlängerte Ruhepausen zwischen zwei Anfällen und deutlich weniger Nebenwirkungen.
So profitieren Sie von TCM
Dieser Bereich zeigt Ihnen, wie Sie mit traditionellen chinesischen Methoden Ihre Gesundheit stärken und Beschwerden gezielt behandeln können.
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Erster Schritt: Beratung
Zunächst führen wir ein ausführliches, jedoch systematisches Gespräch, um Ihre Beschwerden zu erfassen und den passenden Therapieplan zu erstellen.
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Zweiter Schritt: Behandlung
Im Anschluss erfolgt die gezielte Anwendung von Akupunktur, Arzneikräutern oder Tuina-Massage, um Ihre Balance wiederherzustellen. Wenn nötig, werden Ihnen die einfachen Qigong-Bewegungen vorgeführt u. ein individueller Ernährungsplan erstellt.
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Dritter Schritt: Nachsorge
Zum Abschluss der Therapie besprechen wir die Wirkung und passen Ihren Behandlungsplan für nachhaltige Gesundheit an.
